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Sonderausstellungen

Im MEERESMUSEUM Stralsund werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt, wie z. B. Fotoausstellungen oder andere Expositionen, die jedoch immer einen meereskundlichen oder naturwissenschaftlichen Bezug haben.

 

Unterwasserfotografie - Fotoausstellung von Uwe Lippek

Der größte Vertreter der Lippfische ist der bis zu 2,30 Meter große Napoleon. Wo diese Tiere den Menschen nicht fürchten müssen, nähern sie sich neugierig Tauchern.
Der größte Vertreter der Lippfische ist der bis zu 2,30 Meter große Napoleon. Wo diese Tiere den Menschen nicht fürchten müssen, nähern sie sich neugierig Tauchern. (Foto: Uwe Lippek)

Am Donnerstag, 29. Juli 2010, wurde im Stralsunder MEERESMUSEUM die neue Sonderausstellung "Unterwasserfotografie" von Uwe Lippek eröffnet.

 

Gezeigt werden 21 großformatige Fotos mit Tieren der tropischen Meere sowie 26 Ostseebilder im Großformat. Der Rügener Fotograf Uwe Lippek, Jahrgang 1944, ist in Sassnitz aufgewachsen und

lebt auch heute noch dort. 

 

Die Fotoausstellung wird bis Ende 2010 im Stralsunder MEERESMUSEUM täglich ab 10:00 Uhr

zu sehen sein.

 

ACROPORA – zwei Museumsexpeditionen ins Rote Meer

Blick in die Sonderausstellung im Rundgang des MEERESMUSEUMs (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

Sonderausstellung aus Anlass der vor 30 Jahren abgeschlossenen Expeditionen ACROPORA 1976 und 1979 sowie des 80. Geburtstages des ehemaligen Direktors des Deutschen Meeresmuseums und Expeditionsleiters Dr. Sonnfried Streicher

Vor dreißig Jahren wurden zwei für die damaligen Verhältnisse ungewöhnliche Expeditionen des Deutschen Meeresmuseums zu den Korallenriffen abgeschlossen. Dank guter Voraussetzungen konnten die Expeditionsteilnehmer an 66 Tagen von morgens bis abends an den Riffen des Roten Meeres beobachten, erkunden, sammeln oder fotografieren.

Im Ergebnis der beiden Expeditionen wurde u. a. ein naturgetreuer Riffausschnitt von beträchtlicher Dimension als besonderer Anziehungspunkt im MEERESMUSEUM gestaltet. Seitdem konnten über 20 Millionen Besucher diesen nicht alltäglichen Ausstellungsbereich bestaunen und wurden dadurch für den Schutz der Korallenriffe sensibilisiert. Der erfolgreiche Verlauf und die weithin ausstrahlenden Ergebnisse der Expeditionen Acropora 1976 und 1979 erhöhten spürbar die Popularität und das Ansehen des Hauses. Sie waren daher auch für die Weiterentwicklung dieses in Deutschland einmaligen Museums sehr förderlich. Die Sonderausstellung veranschaulicht mit der Darstellung vom Verlauf, den Stationen, Arbeiten unter Wasser sowie Beobachtungs- und Sammelergebnissen dieser Reisen eine wichtige Entwicklungsetappe des Deutschen Meeresmuseums.


Übrigens, Acropora bzw. die Acroporen sind die artenreichste Gattung der Steinkorallen, auf welche die Expeditionsteilnehmer damals häufig gestoßen sind.

 

Die Sonderausstellung im MEERESMUSEUM ist täglich ab 10:00 Uhr geöffnet und im regulären Museumseintritt enthalten. Sie wird voraussichtlich bis Ende 2010 zu sehen sein.