Leuchtturmgeschichte
Die kleine Dokumentation "Geschichte des Leuchtturms" im Erdgeschoss des Turmes bietet aufschlussreiche Details zu diesem markanten Bauwerk. Da die Treppe relativ bequem zu begehen ist, braucht man nur ein wenig Kondition für den Aufstieg. Bei Sturm oder Gewitter bleibt der Turm geschlossen.
Die schön geschwungene Wendeltreppe aus Gußstahl führt mit 134 Stufen hinauf zur Aussichtsplattform. Von hier aus haben die Besucher bei klarer Sicht einen faszinierenden Rundblick über den Darßer Ort und den Darßwald zum Festland und weit über das Meer – bis hin zum Dornbusch auf Hiddensee und zur Kreideküste der dänischen Insel Mön. Vier Orientierungstafeln erläutern die jeweils in Blickrichtung liegenden Areale und markante Punkte in der Landschaft.
Die Laterne des Leuchtturmes ist nur von außen zu besichtigen. Denn noch immer sendet sie Nacht für Nacht ihre Strahlen weit über die Ostsee. Damit ist der Leuchtturm Darßer Ort der älteste noch in Betrieb befindliche an der mecklenburg-vorpommerschen Küste. Sein Leuchtfeuer wird heute über Funk ferngesteuert – es gibt also hier keinen Leuchtturmwärter mehr.
Das ehemalige Petroleumlager an der Westseite des Hofes steht wechselnden Sonderausstellungen zur Verfügung. Aktuell werden dort Themen zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, zum Naturraum Darß, zum Seezeichenwesen sowie zu Schiffskatastrophen und der Seenotrettung gezeigt.




