Sonderausstellungen

Im MEERESMUSEUM Stralsund werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt, wie z. B. Fotoausstellungen oder andere Expositionen, die jedoch immer einen meereskundlichen oder naturwissenschaftlichen Bezug haben. Wenn Sie eine spannende Sonderausstellung kennen oder selbst gerne in unserem Haus ausstellen möchten, dann kontaktieren Sie bitte unseren Ausstellungskoordinator Dr. Thomas Förster.

Seit dem 12. Dezember 2017 können sich Interessierte im FORUM MEERESMUSEUM in Stralsund über den kürzlich entschiedenen Architektenwettbewerb zur geplanten Modernisierung des MEERESMUSEUMs informieren. Das Preisgericht hatte sich einstimmig für den Entwurf der Reichel Schlaier Architekten GmbH aus Stuttgart ausgesprochen. 

Von Dienstag bis Sonntag von 12:00 bis 16:00 Uhr sind die Pläne, Modelle und Visualisierungen der 13 Architekturbüros, die Wettbewerbsbeiträge eingereicht hatten, im FORUM zu sehen. Die Sonderausstellung wird bis einschließlich 25. Februar 2018 gezeigt – außer am 18. und 19. Januar sowie vom 22. bis 26. Januar 2018. Der Eintritt ins FORUM ist frei.

Voraussichtlich im Herbst 2019 soll die Umbauphase des Stralsunder MEERESMUSEUMs starten, die ab Frühjahr 2020 mit einer zweijährigen Schließung verbunden sein wird. Als Termin der Wiedereröffnung wird der 6. Mai 2022 avisiert. 

Entdecken Sie zwei neu gestaltete Ausstellungsräume zu den Themen "Schatzkammer Tiefsee" und "Polare Regionen: Entdecken, Erforschen, Schützen". Wir präsentieren selten gezeigte Originalexponate und faszinierende Modelle, darunter ein Schwarzer Raucher und ein Belugawal mit Kalb.

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle und Wirtschaftsraum. Daher geht es im Wissenschaftsjahr um die Erforschung, den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meere und Ozeane.

Medienpartner ist der deutsch-französische Kultursender ARTE. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. 

Die neue Sonderausstellung „Ab ins Meer – wer schützt, gewinnt" lädt Kinder und Jugendliche ein, spielerisch mehr über Klimawandel, Vermüllung und Überfischung der Ozeane zu erfahren. Ab 1. Februar 2018 können Besucher an fünf neuen Spielstationen ihr Wissen über die Ozeane testen und den Umgang mit den Meeren kritisch hinterfragen.

Jede der fünf Stationen hat ein anderes Thema: Um die Artenvielfalt der Meere zu erforschen, gehen die Spielerinnen und Spieler mit Robotern auf Tauchfahrt. Echte Zocker sind beim Erhalt der Miesmuschel-Habitate gefragt. Hier gewinnt, wer seine Areale erfolgreich ausbauen kann und sie vor Fressfeinden und Vermüllung schützt. An der Spielstation zum Klimawandel geht es um die Folgen von Ozeanversauerung und Wassererwärmung in den Meeren. Wer an der Fischfang-Station zu gierig ist, kann leicht verlieren. Fischt man sein Fanggebiet in jeder Runde rücksichtslos leer, bleibt man auf Tonnen von Beifang sitzen und sammelt Minuspunkte. In einer verlassenen Forschungsstation auf dem Midway-Atoll müssen zudem zwei rätselhafte Todesfälle gelöst werden. Bis 31. Dezember 2018 ist „Ab ins Meer – wer schützt gewinnt“ im MEERESMUSEUM zu erleben.

Ab ins Meer ist ein Kooperationsprojekt des mondo mio! Kindermuseum e. V. Dortmund, dem Neuen Universum Berlin e. V. Ausstellungen für ungewöhnliches Lernen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Verwandtschaft von Fischen ist meist an Skelettmerkmalen erkennbar, die von außen aber unsichtbar sind. Die Aufhellmethode macht Fische durchsichtig und Skelettstrukturen, wie Knorpel und Knochen, werden angefärbt. Dabei entstehen ästhetisch sehr anspruchsvolle Großformatdrucke bzw. Originalexponate. Sie geben ungewöhnliche Einblicke in das Innere von Fischen und zeigen, an welchen Details man die Lebensweise oder Verwandtschaft der jeweiligen Fischarten erkennt. Das Projekt wird gefördert von der VolkswagenStiftung.