Sonderausstellungen

Im MEERESMUSEUM Stralsund werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt, wie z. B. Fotoausstellungen oder andere Expositionen, die jedoch immer einen meereskundlichen oder naturwissenschaftlichen Bezug haben.

Die Sonderausstellung „Ab ins Meer – wer schützt, gewinnt" lädt Kinder und Jugendliche ein, spielerisch mehr über Klimawandel, Vermüllung und Überfischung der Ozeane zu erfahren. Besucher können an fünf Spielstationen ihr Wissen über die Ozeane testen und den Umgang mit den Meeren kritisch hinterfragen.

Jede der fünf Stationen hat ein anderes Thema: Um die Artenvielfalt der Meere zu erforschen, gehen die Spielerinnen und Spieler mit Robotern auf Tauchfahrt. Echte Zocker sind beim Erhalt der Miesmuschel-Habitate gefragt. Hier gewinnt, wer seine Areale erfolgreich ausbauen kann und sie vor Fressfeinden und Vermüllung schützt. An der Spielstation zum Klimawandel geht es um die Folgen von Ozeanversauerung und Wassererwärmung in den Meeren. Wer an der Fischfang-Station zu gierig ist, kann leicht verlieren. Fischt man sein Fanggebiet in jeder Runde rücksichtslos leer, bleibt man auf Tonnen von Beifang sitzen und sammelt Minuspunkte. In einer verlassenen Forschungsstation auf dem Midway-Atoll müssen zudem zwei rätselhafte Todesfälle gelöst werden. Bis 31. Oktober 2019 ist „Ab ins Meer – wer schützt gewinnt“ im MEERESMUSEUM zu erleben.

Ab ins Meer ist ein Kooperationsprojekt des mondo mio! Kindermuseum e. V. Dortmund, dem Neuen Universum Berlin e. V. Ausstellungen für ungewöhnliches Lernen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Folgende Stationen sind im 1. OG während der gesamten Öffnungszeit zugänglich:

Station:          Erforschung der Artenvielfalt der Meere

Spieler gehen mit Robotern auf Tauchfahrt. Wer die meisten Arten einsammelt gewinnt.

Station:          Erhalt von Miesmuschelhabitaten

Echte Zocker gesucht -  wer seine Areale erfolgreich ausbauen kann und sie vor Fressfeinden und Vermüllung schützt, gewinnt.

Folgende Stationen sind zu bestimmten Zeiten oder nach Anmeldung zugänglich! 

Station:          Klimawandel - Einfluss von CO2-Emissionen

Station:          Fischfang

Station:          Detektivspiel

Die neue Sonderausstellung „Sammler ohne Grenzen“ nimmt die Museumsbesucher mit auf die Spuren des Museumsgründers Otto Dibbelt.

Der Biologe und Pädagoge Otto Dibbelt gründete 1925 ein Heimatmuseum in Kolberg und begann ab 1946 in seiner Geburtsstadt Stralsund mit dem Aufbau des Natur-Museums, aus dem sich das spätere Deutsche Meeresmuseum entwickelte.
Dibbelts vielfältige Sammlung umfasste Mollusken und Insekten, Walschädel und präparierte Tiere, Gemälde, Grafiken, Münzen und astronomische Geräte. Dargestellt wird auch seine Teilnahme an Versteigerungen von Kunstgegenständen und der Erwerb von unrechtmäßig entzogenem Kulturgut in der NS-Zeit.

Die Sonderausstellung bildet den Abschluss eines zweijährigen Projektes zur Provenienzforschung am Deutschen Meeresmuseum und im Stralsund Museum, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste finanziell gefördert wurde.

Museumsbesucher können die Ausstellung neben dem Meeresschildkröten-Aquarium im MEERESMUSEUM besichtigen.