Aktuelles zu den Modernisierungsplänen des MEERESMUSEUMs

Bis 2023 wird das MEERESMUSEUM auf einer Nutzfläche von 7.500 m² modernisiert.

Geplant sind ein neugestaltetes Eingangsfoyer, neue, raumhohe Vitrinen und originalgroße Installationen von Meerestieren in den Ausstellungen sowie ein beeindruckendes Großaquarium mit Riff.

Die Aquarien im historischen Gewölbekeller des Klosterkomplexes werden vollständig überarbeitet, sodass die Besucherinnen und Besucher sich dort zukünftig wieder auf eine Reise durch die warmen Meere begeben können. 

Besonders beliebte Exponate wie die Lederschildkröte „Marlene“ und das berühmte Finnwalskelett im Chor der Katharinenhalle sind auch nach der Modernisierung zu sehen. Und auch die Meeresschildkröten können weiterhin in ihrem 350.000-Liter-Aquarium beim Schwimmen und Fressen beobachtet werden.

Der Umbau erfolgt unter energetischen Gesichtspunkten. Dabei wird ein technisch einfaches, energieeffizientes und dadurch wirtschaftliches Konzept auch für die Aquarientechnik realisiert. Alle neuen Gebäudeteile erhalten als Fassadenfläche leichte, wärmegedämmte Paneele aus Kupferblech.


News aus dem geschlossenen MEERESMUSEUM

Meer-Wissen über Unterwasserlärm: Wissensclip macht Problematik Unterwasserlärm online erlebbar

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Als Teil der Wissenschaftskommunikation des internationalen Projektes „Hearing in Penguins“ veröffentlicht das Deutsche Meeresmuseum Stralsund nun in Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturkunde Berlin und dem Umweltbundesamt einen Wissensclip über Unterwasserlärm.

Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund weist seit einiger Zeit unter dem Titel „Kein Lärm Meer“ auf die Problematik Unterwasserlärm in seinem Standort OZEANEUM hin. Es veranschaulicht damit, wie der zunehmende künstliche Geräuschpegel den Lebensraum der Meerestiere bedroht und zerstört. „Viele Meerestiere, hier besonders Wale und Delfine, nutzen Geräusche zur Nahrungs- und Partnersuche, Orientierung, Kommunikation oder zum Schutz vor Feinden. Doch Meerestiere werden immer häufiger durch vom Menschen verursachten Lärm gestört, bedrängt und verletzt“ gibt Walforscher und Museumsdirektor Dr. Harald Benke zu bedenken. Der animierte Wissensclip, der in Deutsch und Englisch verfügbar ist, stellt in verständlicher Weise dar, welche Geräuschquellen es im Meer gibt und warum menschengemachter Lärm so bedrohlich für die Tiere ist. Zugleich zeigt er aber auch Lösungswege auf, wie Lärm erheblich reduziert werden kann.

„Mit dem Video wollen wir vermitteln, dass Lärm im Meer ein ernst zu nehmendes Problem ist, das jeden angeht. Jeder ist ein Teil dieser Problematik. Das Schöne ist aber, dass durch bewusstes Verhalten und nachhaltige Entscheidungen auch jeder ein Teil der Lösung des Problems sein kann“, sagt Projektleiter und Bioakustiker Dr. Michael Dähne.  

Am 1. Dezember 1959 wurde der Antarktis-Vertrag von zwölf Staaten unterzeichnet und trat am 23. Juni 1961 in Kraft. Das Abkommen wurde vorrangig zum Schutz der Region getroffen. So darf die Antarktis ausschließlich friedlich genutzt werden, etwa zur Forschung. Von Deutschland ausgehende wissenschaftliche, wirtschaftliche und touristische Unternehmungen in der Antarktis müssen vom Umweltbundesamt genehmigt werden. In dem vom Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderten Projekt „Hearing in Penguins“, bei dem das Hörvermögen von Pinguinen untersucht wird, möchten die Wissenschaftler*innen insbesondere auf das globale Problem Unterwasserlärm aufmerksam machen. Ziel ist es, über die vielfältigen Auswirkungen auf Meerestiere zu informieren und Menschen somit für die Thematik zu sensibilisieren.

Links zum Film:

YouTube (Deutsche Version)

YouTube (Englische Version)

Weiterführende Informationen

deutsches-meeresmuseum.de/kein-laerm-meer

unterwasserlaerm.museumfuernaturkunde.berlin

animalaudiograms.museumfuernaturkunde.berlin


Aus der Presse

  • Welt.de (27.07.2020): Mit zerfetzten Körpern lagen die Toten zu mehreren in den Särgen
    „Im Hof des Katharinenklosters in Stralsund haben Archäologen Zeugnisse einer Katastrophe entdeckt: Dutzende Skelette von Menschen, die einer Explosion zum Opfer fielen. Die Spur führt zum Pulvermagazin der schwedischen Garnison." 
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  • Ostsee-Zeitung (22.11.2020): So wurde aus dem Stralsunder Fischkutter eine Art Luftschiff
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