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Bis 15. Oktober "Woche des Sehens" in der Museumspädagogik des MEERESMUSEUMs

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Am 12. Oktober, dem „Welttag des Sehens“, besuchte die Gebietsgruppe Stralsund des Blinden- und Sehbehinderten-Vereins Mecklenburg-Vorpommern das MEERESMUSEUM. Die Vereinsmitglieder waren bereits das vierte Mal vor Ort. In den vergangenen Jahren informierten sie sich über das Leben im Korallenriff, die Welt der Kopffüßer oder zu Robben und Walen.

Ziel der diesjährigen Veranstaltung war die Erkundung der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane neu gestalteten Ausstellungsräume. In der „Schatzkammer Tiefsee“ ertasteten sie einen Schwarzen Raucher, erfuhren mehr über Tiefsee-Lebensgemeinschaften und hielten originale Manganknollen in den Händen.

In den „Polaren Regionen“ warteten Robben, Pinguine und Wale darauf, von den Teilnehmern entdeckt zu werden. Modelle und Dermoplastiken, die sich nicht hinter Glas befinden, luden zum direkten Be-Greifen ein. Zusätzliche Objekte aus dem museumspädagogischen Fundus bereicherten die Führung. Das Highlight war ohne Zweifel der schraubenförmig gewundene Narwalzahn.

Informationen zu Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen erhalten Sie unter museumspaedagogik{at}meeresmuseum.de

Am Wochenende sind die Museumspädagoginnen mit den Museumsclubs „Strandkrabben“ und „Young MeMus“ in Hamburg unterwegs. Während ihrer Jahresfahrt entdecken die Kinder und Jugendlichen den Tierpark und das CeNak. Ein Anliegen der Pädagoginnen ist die Sensibilisierung ihrer Schützlinge für die Bedeutung eines guten Sehvermögens. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche des Sehens haben sie daher den Besuch der Ausstellung  „Dialog im Dunkeln“ in ihr Programm einbezogen.